Aktienkommentar

IVU, Hypoport

IVU und Hypoport werden, auch wenn sich jetzt Wirecard durch die gute Performance dazwischen geschoben hat, auf absehbare Zeit meine größten Positionen bleiben. Beide Unternehmen verfolge ich seit Anfang 2016, IVU durch die rege Diskussion auf ARIVA und Hypoport nachdem es durch den starken Kursanstieg 2015 im deutschen Nebenwertebereich große Aufmerksamkeit erregt hatte. Die vorgelegten Geschäftsberichte und auch alle weiteren Nachrichten der Unternehmen in der letzten Zeit sprechen für mich klar dafür!
Bei IVU führen die Vertragsabschlüsse mit vielen relevanten Staatsbahnen und Vorzeigeprojekten in Europa dazu, auf Rahmenverträgen zu sitzen und diese möglichst effizient abzuarbeiten. Hierzu leisten zum einen der starke Personalaufbau, was immer ein gutes Zeichen ist und zum anderen die Transformation der Kunden zum Hosting mit ivu.cloud einen großen Beitrag. Wer sich neu für IVU interessiert, dem empfehle ich einen ausgiebigen Blick in die Referenzen https://www.ivu.de/referenzen.html und um Nachlese was dort in den letzten 4 Jahren großartiges passiert ist. Zum aktuellen Geschäftsbericht nur so viel: In 2019 gab es 14 % Umsatzwachstum, die Gewinnmarge auf den Rohertrag ist bereits bei 17 % angekommen und die liquiden Mittel bereits bei über 29 Mio €. Dazu 0,60 € Gewinn pro Aktie und eine Dividende von 0,16 €. Die Prognose wird bekräftigt und lässt angesichts des konservativen IVU Managements und dem Hintergrund der Corona Epidemie auf eine erfolgreich wachsende Geschäftsentwicklung blicken.
Hypoport bringt alle Voraussetzungen für ein im 21. Jahrhundert erfolgreiches Unternehmen mit. Tiefgreifende Plattformgeschäftsmodelle mit großen Skaleneffekten in einer Branche, die Digitalisierung in all ihren Facetten dringend nötig hat, gepaart mit moderner Arbeitskultur und Gründer CEO mit knapp 35 % der Anteile. Der Geschäftsbericht für 2019 liest sich erneut hervorragend und auch der Conference Call mit einer Menge positiven Aussichten gespickt. Nach 27 % Umsatzwachstum, 30 % beim Rohertrag und 34 % Wachstum beim EBITDA in 2019 hat man, nimmt man die Mitte der Spanne mit 420 Mio €, erneut knapp 25 % Umsatzwachstum für 2020 angekündigt. Das EBIT entwickelt sich weiterhin unterpropotional mit 13 % (2019) und knapp 14 % (2020e), da man in großem Maße in die Plattform investiert. Hier lohnt es sich den Ausführungen von Ronald Slabke im Conference Call zu folgen, der dauerhaft Personalaufbau, Entwicklung und Anbindung betont. Diese Produktivität kann Hypoport problemlos am Laufen halten, da sich Home Office und die Weiterentwicklung der Plattform gut vertragen.
Ich bin jetzt schon sehr darauf gespannt, wie (gut) IVU und Hypoport im Vergleich zum breiten Markt durch das herausfordernde Jahr 2020 kommen.

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