Aktienkommentar

Hypoport

Bei Hypoport ist aus meiner Sicht weiterhin alles im grünen Bereich. Der Finanzbericht mit den ausführlichen Neunmonatszahlen wie auch der Conference Call mit dem wie häufig gut gelaunten Ronald Slabke haben die benötigten Erklärungen für “nur” 5 % Umsatzwachstum in Q3 und die Ergebnis Einmaleffekte aus dem wegfallenden Projektgeschäft geliefert. In einem durchaus anspruchsvollen Marktumfeld investiert Hypoport weiter viel, um die verschiedenen Plattformen voranzubringen. Im Segment der Immobilienplattform wäre das Umsatzwachstum ohne das wegfallende Projektgeschäft noch stärker als die berichteten 14 % ausgefallen. Ronald Slabke sprach davon, dass die 14 % nicht der operativen Wahrheit entsprechen, da man Kunden gewinnt und die Traktion erhöht. So wirkt sich der hohe Basiseffekt bei den Privatkunden aus 2019 und das noch “zähe” Geschäft der Versichungsplattform auf das allgemeine Umsatzwachstum aus. Wenn allerdings Hypoport es nicht schaffen sollte, die Versicherungswirtschaft in das 21. Jahrhundert zu bringen, dann wüsste ich nicht wer es sonst schaffen sollte. In diesem Sinne denke ich mit Hypoport weiterhin langfristig.

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